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Halserkrankungen – Das Spiel mit dem Feuer

Halsschmerzen können von einer leichten Entzündung bis hin zu einer schweren Erkrankung reichen. Der große Spielraum, woher genau die Schmerzen kommen könnten ist also dementsprechend groß. Genau hier besteht auch die Gefahr. Viele Menschen unterschätzen solche Schmerzen und gehen stets von einer leichten Entzündung aus, die sich auch ohne größere Behandlung schnell wieder legen wird. Doch was ist, wenn es sich dabei gar nicht um eine leichte Entzündung sondern um eine ernsthafte Erkrankung handelt? Die Symptome können hierbei nahezu die gleichen sein, was das unterscheiden besonders schwierig macht.

Sind Halserkrankungen bei Kindern eine besondere Gefahr?

Halserkrankungen müssen natürlich nicht immer zu einer besonderen Gefahr werden. Bei beispielsweise leichten Entzündungen, können diese schnell behandelt werden, so dass hier keine akute Gefahr einer ernsten Erkrankung besteht. Jedoch kann sich dies schnell ändern, wenn man die Entzündung ignoriert und keine medizinischen Maßnahmen ergreift. Besonders bei Kindern kann dies schnell zu einem echten Risikofaktor werden. Denn Kinder verfügen, speziell in jüngeren Jahren, noch nicht über ein gut ausgeprägtes Immunsystem, wie dies bei einem Heranwachsenden wäre. Somit können Bakterien und Viren auch deutlich mehr Schäden im Körper anrichten, wenn sie nicht frühzeitig bekämpft werden. Eine kleine Entzündung kann so schnell zu einer ernsthaften Erkrankung werden, die im schlimmsten Falle auch die Mandeln betreffen kann. Sind diese dann zu stark angegriffen, hilft meist nur noch ein operativer Eingriff. Um so etwas natürlich zu vermeiden, sollte eine Behandlung schnell durchgeführt werden und dies natürlich unter Berücksichtigung von ärztlichen Meinungen. Sprich man sollte also bei einem Arzt vorstellig werden und die Erkrankung genau untersuchen lassen, bevor man eine Behandlung startet. Auch eine falsche Behandlung kann ein Risiko darstellen. Insbesondere wenn die Erkrankung in Kombination mit Viren oder Bakterien vorliegt. Aus diesem Grund sollte der Weg zum Arzt unter keinen Umständen eingespart werden. In diesem Falle gilt „Lieber einmal mehr gehen und auf der sicheren Seite sein, als das Drama herauf zu beschwören“.

Eine Gefahr auch im Alter?

Eine Halserkrankung ist neben den Kindern auch bei den Älteren ein großes Risiko. Dafür gibt es beinahe sogar die gleichen Gründe. Denn auch im höheren Alter ist das Immunsystem nicht mehr auf dem Stande, wie es im jungen erwachsenen Alter war. Das Immunsystem baut nach und nach seine Funktionen ab und wird dadurch auch ineffektiver, was die Bekämpfung von Viren und Bakterien angeht. Somit kann auch hier eine Halserkrankung schnell zu einer echten Gefahr werden. Darüber hinaus sind auch die Schleimhäute im inneren des Halses meist schon vorbelastet. Dies ist einfach auf die typischen Alterserscheinungen des Körpers zurückzuführen. Über die Schleimhäute können Bakterien jedoch auch in den weiteren Körper vordringen. Sie verbreiten sich hier insbesondere über den Blutkreislauf und können andere Organe befallen. Hier besteht also nicht nur das Risiko, dass der Hals selbst zu einem Problem wird, sondern viel mehr das der gesamte Körper in Mitleidenschaft gezogen wird. Um diesen Risiko vorzubeugen sollte man auch schon bei kleineren Anzeichen einen Arzt aufsuchen. Auch in diesem Fall bietet sich die „eigene Behandlungsmethode“ nicht an. Eine falsche Behandlung des Bereiches kann die Gesamtsituation auch verschlimmern, was den gesamten Heilungsprozess dann in die Länge ziehen würde. Daher ist auch hier zu empfehlen, sich eine ärztliche Meinung einzuholen und nach seiner Einschätzung eine gewisse Behandlung durchzuführen. So kann man auch Folgeschäden meist schnell und einfach vermeiden.

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